Was kostet Energiemanagement-Software? Kosten pro Gebäude

Was kostet Energiemanagement-Software pro Gebäude? Listenpreise ab 1.500 € jährlich, Sensorbänder und kostenloser 90-Tage-Pilot. EUR zzgl. MwSt.

Veröffentlicht29. Oktober 2026Lesezeit8 Min. Lesezeit
Glasfassade eines modernen Gewerbegebäudes bei klarem Himmel, typischer Nichtwohnbestand für Energiemanagement

Foto: Architekturfotografie einer Glasfassade. Foto von Christian Ladewig auf Unsplash.

Wer Energiemanagement Software Kosten googelt, landet oft bei Blogposts ohne Eurobetrag. Vendor-Seiten sprechen von „flexiblem Pricing“. G2- und Capterra-Einträge listen Features, selten die Jahresrechnung pro Gebäude. Einkauf und Facility brauchen etwas anderes: eine realistische Bandbreite, was die Software pro Objekt kostet, und welche Posten daneben noch anfallen.

Dieser Text ist eine Einkaufsübersicht für Betreiber deutscher Nichtwohngebäude. Er nennt die veröffentlichten Listenpreise von FrostLogic Explore (Stand 23. Oktober 2026, EUR zzgl. MwSt., jährliche Abrechnung) und ordnet ein, was meist außerhalb der Softwarelizenz liegt. Er ist kein Förderbescheid und kein Angebot für Ihr Portfolio.

Was Käufer tatsächlich zahlen

Unter „Kosten“ mischen sich drei Rechnungen, die Einkauf oft in einer Folie zusammenwirft.

Subscription / SaaS. Pro Gebäude und Jahr. Das ist die laufende Softwaregebühr. Explore sitzt in dieser Kategorie: Anbindung an vorhandenes BMS, Zähler und Sensoren, Ontologie, Warteschlange und (je nach Plan) Automatisierung. Keine Startgebühr, keine Hardware vom Anbieter.

Projekt / Integrator. Einmalig oder als Tagessätze: Mapping von Punkten, Abnahme, Schulung, Schnittstellenarbeit. Viele „Kosten“-Artikel lassen das stillschweigend weg oder packen es in „Implementation included“, ohne Stunden zu zeigen.

Hardware. Neue Zähler, Gateways, Sensoren. Brauchen Sie die, weil die Telemetrie fehlt, ist das Capex. Brauchen Sie sie nicht, weil BMS und Zähler schon existieren, gehört der Posten nicht in die Softwarezeile. Explore verkauft keine Hardware und setzt voraus, dass Sie vorhandene Feeds lesen.

Ein klassisches Systemhaus-Projekt bundelt oft alle drei. Ein SaaS-Produkt mit Listenpreis pro Gebäude trennt sie. Das ist der erste Filter, bevor Sie Angebote vergleichen: Was ist die wiederkehrende Softwarezeile, und was ist einmalige Arbeit an Ihrem Bestand?

Für deutsche Portfolios kommt oft noch die Frage dazu, ob die Software „Projekt“ oder „Betrieb“ ist. Wenn der Vertrag erst nach sechs Monaten Mapping live geht und die Jahresgebühr erst dann startet, ist die Totalkostenrechnung eine andere als bei einem Produkt, das in Tagen anbindet und die Gebühr ab dem Go-live pro Gebäude zählt. Explore gehört zur zweiten Gruppe: Connect über vorhandene Protokolle, Pilot auf einem Objekt, dann Skalierung Gebäude für Gebäude.

Explore Listenpreise (pro Gebäude / Jahr)

FrostLogic veröffentlicht zwei Pläne. Beide sind flat pro Gebäude, nicht nach Sitzplätzen oder KI-Credits. Enterprise ab mehr als 20 Gebäuden wird pro Portfolio kalkuliert.

PlanBand / Hinweis1 Jahr3 Jahre
AI AutomationPauschale, jede Gebäudegröße1.500 €—
AI Maintenance50–500 Sensoren5.450 €4.550 €
AI Maintenance500–2.500 Sensoren6.800 €5.450 €
AI Maintenance2.500–10.000 Sensoren11.350 €10.000 €
AI MaintenanceÜber 10.000 Sensoren14.750 €12.500 €
EnterpriseMehr als 20 GebäudeAngebotAngebot

AI Automation enthält Anbindung, Ontologie, Smart Schedules Automation, 90 Tage Datenaufbewahrung und Mobile Apps. Das ist der schlankere Plan: lesen, priorisieren und freigegebene Zeitpläne automatisieren.

AI Maintenance (empfohlen für die meisten Portfolios) baut darauf auf: Cognitive Digital Twin, Compliance-Monitoring, Anomalieerkennung und -untersuchung, Prognosen, Data Warehouse, KI-Recherche/Chat, ein Jahr Datenaufbewahrung. Der Preis folgt der Sensoranzahl des Gebäudes. Ein Sensor ist jede eingelesene Zeitreihe (Messwert, Sollwert oder Zähler).

Auf der Preisseite steht bei 3-Jahres-Bändern der Hinweis „Bis zu 20 % sparen“. Das bezieht sich auf die Mehrjahresrabatte gegenüber den 1-Jahres-Listenpreisen, nicht auf Energieeinsparung am Gebäude. Live-Zahlen und Planmerkmale stehen unter Explore-Preise.

Jeder Plan: kostenlose 90-Tage-Pilotphase für ein Gebäude (Ingenieur-Onboarding; Erkenntnisse bleiben, falls Explore sich nicht bewährt); keine Startgebühr; keine Hardware; Self-Host auf beiden Plänen möglich (einmalige Einrichtung plus Serverkosten, falls nötig); EU-Hosting / DSGVO-Ausrichtung; individuelle Integrationen separat.

Rechenbeispiel ohne Förderabschlag: Ein Büro mit etwa 400 Sensoren auf AI Maintenance und 1-Jahresvertrag liegt bei 5.450 € pro Jahr. Derselbe Vertrag über drei Jahre: 4.550 € pro Jahr. Ein zweites, größeres Objekt mit 3.000 Sensoren liegt in der Stufe 2.500–10.000: 11.350 € (1 Jahr) bzw. 10.000 € (3 Jahre). Zwei Gebäude, zwei Zeilen. Keine versteckte Nutzerlizenz dazwischen. Wenn Sie zehn ähnliche Büros haben, multiplizieren Sie die Bandstufe; ab mehr als zwanzig Gebäuden lohnt das Enterprise-Gespräch, weil Portfoliopreise jenseits der öffentlichen Tabelle liegen können.

Was den Preis treibt

Fünf Faktoren bestimmen, wo Sie in der Tabelle landen. Keiner davon ist Marketing-Theater; sie ändern die Rechnung messbar.

Sensoranzahl / Gebäudegröße. Bei AI Maintenance entscheidet die Bandstufe. Ein Büro mit 200 Punkten und ein Krankenhaus mit 8.000 Punkten zahlen unterschiedlich, weil die Datenmenge und die Untersuchungslast unterschiedlich sind. AI Automation bleibt bei 1.500 €, unabhängig von der Größe.

Planwahl. Automation deckt Connect, Ontologie und Smart Schedules ab. Maintenance legt die Wartungs- und Analysefunktionen darüber. Wer nur Zeitpläne freigeben will, braucht nicht die teurere Bandstufe. Wer Anomalien untersuchen und Compliance nachweisen will, schon.

Anzahl Gebäude. Die Preise sind pro Gebäude. Zehn identische Objekte sind zehn Jahresgebühren in derselben Bandstufe (oder ein Enterprise-Gespräch ab >20). Mengenrabatte jenseits der veröffentlichten 3-Jahres-Sätze stehen nicht auf der öffentlichen Seite.

Integrationsumfang. Standardprotokolle über den FrostLogic Edge Agent (BACnet, Modbus, OPC UA, oBIX und übliche BMS-Pfade) gehören zum Connect. Individuelle Sonderintegrationen werden separat kalkuliert. Planen Sie das früh, wenn Ihr Bestand exotische Gateways oder proprietäre Exporte hat.

Aufbewahrung, Hosting, Schreibpfad. Cloud in der EU ist der Default. Self-Host verschiebt laufende Serverkosten zu Ihnen und verlangt eine einmalige Setup-Gebühr. Schreibzugriffe starten read-only by default; freigegebene Scopes (Mensch freigibt oder Auto-Run im Scope) ändern den Betrieb, nicht den Listenpreis. Smart Schedules Automation ist im Automation-Plan enthalten und im Pilot standardmäßig aus, bis Sie es freigeben.

Ein sechster, oft unterschätzter Treiber ist die Datenqualität am Tag eins. Wenn Punktnamen wild gemischt sind und die Hälfte der Zähler keine saubere Zuordnung zur Nutzung hat, steigt der Onboarding-Aufwand. Das ändert den Listenpreis nicht, aber die Zeit bis zur ersten belastbaren Warteschlange. Im Pilot sehen Sie das früh. In einem klassischen Festpreisprojekt taucht es erst in Nachträgen auf.

Was „Kosten“-Blogs oft weglassen

Viele Artikel zu Energiemanagement Software Kosten zählen die Lizenz und stoppen. In der Praxis fehlen drei Posten regelmäßig in der Folie.

Integrationszeit. Auch ohne neue Hardware braucht jemand, der Punkte mappt, Namen bereinigt und die erste Woche Abnahme macht. Bei Explore steckt das Onboarding der Pilotphase in der kostenlosen Phase für ein Gebäude. Für den Rest des Portfolios bleibt Aufwand auf Ihrer oder der Integrator-Seite.

Hardware, die Sie schon besitzen. Ein BMS mit BACnet und bestehende Zähler sind Capex von gestern. Sie erscheinen nicht erneut in der SaaS-Zeile. Neue Unterzähler für eine bisher blinde Zone schon. Verwechseln Sie „keine Hardware vom Softwareanbieter“ nicht mit „nie wieder ein Zähler“.

Betrieb nach Go-live. Dashboards ohne priorisierte Warteschlange erzeugen weiterhin Alarmlärm und Meetingzeit. Die Softwaregebühr ist dann nur ein Teil der Totalkosten; der andere ist, ob das Team die Ausgaben in Arbeit übersetzt. Explore ist auf eine gerankte Queue ausgelegt, nicht auf ein weiteres Chart-Dashboard. Ob das zu Ihrer Betriebsweise passt, sehen Sie im Pilot schneller als in einem Feature-Vergleichspreisblatt.

Wer einen strukturierten Energiemanagement Software Vergleich über mehrere Anbieter sucht (Features, Residenz, Schreibmodell), findet eine ehrliche Roundup-Seite unter beste Building-Energy-Management-Software. Dieser Artikel hier bleibt bei der Kostenfrage und den Listenpreisen.

Förderung als Kostenfaktor (leicht)

In Deutschland können Förderprogramme einen Teil förderfähiger Energiemanagement-Maßnahmen und -Software übernehmen. Das BAFA-Programm Bundesförderung für Energie- und Ressourceneffizienz in der Wirtschaft (EEW) beschreibt in Modul 3 (MSR, Sensorik und Energiemanagement-Software) Zuschüsse für Softwarelizenzen, Sensorik und zugehörige MSR, wenn die Voraussetzungen der Richtlinie erfüllt sind. Die auf bafa.de genannten Sätze liegen bei 45 % für kleine, 35 % für mittlere und 25 % für große Unternehmen (bezogen auf förderfähige Investitionskosten; Stand der BAFA-Seiten zum Schreibzeitpunkt). Cloud-Nutzungskosten können unter den dort genannten Bedingungen förderfähig sein. Wartung, reine Lizenzverlängerungen und Peripherie wie Server sind laut Merkblatt typischerweise ausgeschlossen.

Wichtig für die Einkaufsfiktion: Förderfähig im Sinne der BAFA-Softwareliste sind Produkte, die die Implementierung und Verbesserung eines Energiemanagementsystems nach DIN EN ISO 50001 unterstützen und die Listungskriterien erfüllen. Die aktuelle Liste förderfähiger Software veröffentlicht das BAFA separat. FrostLogic Explore steht dort nicht als gelistetes Produkt (Stand Prüfung gegen die BAFA-Liste zum Schreibzeitpunkt). Behandeln Sie Förderung deshalb als möglichen Abschlag auf förderfähige Nachbarmaßnahmen oder auf gelistete Software anderer Anbieter, nicht als automatischen Rabatt auf Explore-Listenpreise. Prüfen Sie Antragsfähigkeit und aktuelle Quoten immer auf bafa.de und mit Ihrem Förderberater.

BEG NWG und verwandte Gebäudeförderungen zielen oft auf Hülle und Anlagentechnik. Sie ersetzen keine SaaS-Kalkulation für eine Analytikschicht über dem BMS. Die technischen Mindestanforderungen von EEW-Modul 3 sind laut BAFA mit dem gleichnamigen KfW-Kreditpfad (Hinweis auf kfw.de/295 auf der Modul-3-Seite) abgestimmt. Das ist ein Finanzierungs- und Zuschussrahmen für förderfähige Investitionen, kein Ersatz für die Prüfung, ob Ihre geplante Software überhaupt gelistet ist. Details zu gesetzlichen Audits in Deutschland liegen unter Energieaudit.

Praktisch heißt das für die Kostenfolie: Listenpreis Explore getrennt führen, Förderpotenzial für Sensorik/gelistete EMS als optionale Zeile, BEG/Hülle als Capex-Spur. Drei Spuren, drei Entscheidungsträger. Vermischen Sie sie nicht in einer einzigen „Gesamtersparnis“-Zelle.

Wie Sie entscheiden

Für die meisten Portfolios reicht eine kurze Schleife.

Öffnen Sie die öffentlichen Preise und legen Sie ein typisches Gebäude in die passende Bandstufe (Sensoranzahl schätzen: jede Zeitreihe zählt). Starten Sie danach die kostenlose 90-Tage-Pilotphase auf einem realen Objekt, oder fordern Sie den kostenlosen Gebäude-Check an. Parallel klären Sie, ob BAFA/EEW oder andere Programme für Sensorik und gelistete Software bei Ihnen greifen. Das ändert die Totalkostenrechnung, nicht die veröffentlichten Explore-Listenpreise.

Wenn Einkauf einen Vendor-Vergleich verlangt, trennen Sie die Folien: eine mit Euro pro Gebäude und Vertragslaufzeit, eine mit Features und Residenz. Preise ohne Betriebsmodell helfen genauso wenig wie Feature-Matrizen ohne Euro. Den Vergleichsteil deckt die Roundup-Seite ab (Link im Abschnitt zu den Kosten-Blogs); die Zahlen für Explore bleiben auf /pricing/.

Wer die Fachbegriffe hinter EMS und Monitoring nachschlagen will: der Glossar-Eintrag Energy Management System und BMS-Analytik ordnen die Schicht über dem vorhandenen BMS ein.

Haeufige Fragen

Was kostet Energiemanagement-Software pro Gebäude bei Explore? AI Automation kostet pauschal 1.500 € pro Gebäude und Jahr. AI Maintenance beginnt bei 5.450 € (50–500 Sensoren, 1 Jahr) und steigt mit der Sensorbandstufe; 3-Jahres-Sätze liegen darunter. Enterprise ab mehr als 20 Gebäuden wird angeboten. Alle Beträge EUR zzgl. MwSt., jährlich. Details auf /pricing/.

Was treibt die Energiemanagement Software Kosten außer der Lizenz? Integrator- und Mapping-Zeit, fehlende Unterzähler wo Telemetrie fehlt, Self-Host-Serverkosten und der interne Betrieb der Findings. Hardware vom Softwareanbieter fällt bei Explore nicht an.

Gibt es eine Startgebühr oder Pflicht-Hardware? Nein. Keine Startgebühr, keine Hardware von FrostLogic. Explore verbindet vorhandenes BMS, Zähler und Sensoren. Individuelle Integrationen werden separat kalkuliert.

Wie funktioniert die kostenlose 90-Tage-Pilotphase? Ein Gebäude, Onboarding durch einen FrostLogic-Ingenieur, 90 Tage ohne Softwaregebühr. Bewährt sich Explore nicht, behalten Sie die Erkenntnisse.

Wie werden Sensoren für AI Maintenance gezählt? Jede eingelesene Zeitreihe: Sensormesswert, Sollwert oder Zähler. Das Gebäude landet in der Bandstufe seiner Sensoranzahl.

Kann Förderung (BAFA EEW) die Softwarerechnung senken? Manchmal, wenn Maßnahme und Produkt die EEW-Modul-3-Kriterien erfüllen und Antragswege greifen. Quoten und Listung prüfen Sie auf bafa.de. Explore ist derzeit nicht als förderfähige EMS-Software auf der BAFA-Liste ausgewiesen. BEG NWG betrifft typischerweise Hülle und Anlagen, nicht die SaaS-Zeile.

Wo finde ich einen Energiemanagement Software Vergleich jenseits der Preise? Die Roundup-Seite beste Building-Energy-Management-Software stellt Anbieter gegenüber (Features, Stärken, wo Rivalen vorn liegen). Dieser Artikel bleibt bei Kosten und Listenpreisen.

Ersetzt Explore unser BMS oder ein CMMS? Nein. Explore liest vorhandene Feeds und priorisiert Arbeit. Es steuert das Gebäude nicht als BMS-Ersatz und ist kein CMMS. Schreibzugriffe starten read-only by default und werden Scope für Scope freigegeben.

Nächster Schritt

Legen Sie ein typisches Gebäude gegen die Tabelle auf /pricing/. Wenn die Bandstufe und der Plan passen, starten Sie den Pilot oder den kostenlosen Gebäude-Check. Die Eurozahl pro Gebäude ist öffentlich; der Beweis sitzt am realen Objekt.

FrostLogic Explore bringt Sensor Intelligence, Szenariosimulation und Grounded AI in Gewerbe- und Industriegebäude. Mehr über Sensor Intelligence erfahren oder sprechen Sie es mit uns durch.

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