Erkennung
Ein virtueller Sensor ist eine berechnete Kennzahl, die aus bestehenden physischen Sensoren abgeleitet wird — sie schließt Datenlücken, ohne neue Hardware zu installieren.
Ein virtueller Sensor ist eine abgeleitete Messung. Statt eine physische Sonde auszulesen, berechnen Sie den Wert aus den Messwerten eines oder mehrerer anderer Sensoren. Zuluft-Enthalpie aus Temperatur und Feuchte. Belegung aus dem CO₂-Trend. Anlagenlaufzeit aus der Leistungsaufnahme. Der virtuelle Sensor ist die Antwort auf „Wir haben dafür keine Sonde — aber genug, um es zu berechnen.“
Virtuelle Sensoren lösen zwei Probleme. Erstens schließen sie Datenlücken ohne Beschaffung, Installation und BMS-Wiederinbetriebnahme. Zweitens dienen sie als Gegenprobe zu den physischen Sonden: Wenn die virtuelle und die physische Belegung nicht übereinstimmen, ist eine von beiden falsch, und Sie können die historische Genauigkeit jeder einzelnen nutzen, um zu entscheiden, welche.
In Explore sind virtuelle Sensoren ein erstklassiges Objekt. Sie werden versioniert, wie physische Sensoren auf Drift überwacht und von der Frostdynamics-Engine genutzt, um Eingaben zu validieren, bevor sie eine Prognose beeinflussen oder einen Alarm auslösen.
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Dies ist die Engine, die Sensor Intelligence als Produkt ausliefert. Anomalieerkennung über sechs Methoden, Prognosen mit expliziten Konfidenzgrenzen, kontinuierliche Compliance und What-if-Simulation — alles in Ihrer eigenen Telemetrie verankert, alles erklärbar, alles auditierbar.
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